schule eppendorf

GRUND- UND STADTTEILSCHULE EPPENDORF

klein anfangen - gemeinsam wachsen - groß rauskommen

Sonderpädagogische Förderung

Schwerpunktschule in der Langform

… gleich zwei Besonderheiten!

Unsere Schule ist eine von Hamburgs (wenigen) Langformschulen.

Kinder können ihre Grundschulzeit von der Vorschulklasse bis zur Klasse 4 hier verbringen und dann, wenn sie möchten, ohne einen Schulwechsel in die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II übergehen.

Da wir auf viele Jahre Erfahrung in der gemeinsamen Beschulung von Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderungen zurückblicken können, mit entsprechenden Räumen ausgestattet sind und Lehrkräfte mit der Zusatzqualifikation in der Sonderpädagogik im eigenen Kollegium haben, sind wir im Rahmen der Veränderung von der integrativen zur inklusiven Beschulung „Schwerpunktschule“ geworden. Als solche dürfen wir Kinder und Jugendliche mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Hören, Sehen und Autismus aufnehmen, entweder gleich mit dem Schulbeginn oder auch in Klasse 5 aus anderen Schulen.

Über die „doppelte Besonderheit“ sind wir sehr froh:
Für Kinder mit und ohne Förderbedarf bedeutet die Kontinuität, die die Langform bietet, Angebote ohne unnötige Brüche und somit einen Zeitgewinn im Lernen.
Kolleginnen und Kollegen können bei einer engeren Verzahnung Übergänge aktiv gestalten. Vertrauen wächst dadurch über viele Jahre der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule.
Alle genannten Punkte sind aus unserer Sicht für Kinder mit sogenannten speziellen Förderbedarfen und ihre Familien oft von ganz besonderer Bedeutung.
Für sie kommt hinzu, dass Therapie- und Beratungsangebote, die in der Grundschule begonnen wurden, aufrecht gehalten werden können.

Pädagogisch sehen wir es als wünschenswert und bereichernd an, dass die Kinder bei uns mit der großen Vielfalt der Schwerpunktschule aufwachsen können.
Sie erhalten dadurch die Chance, unterstützt durch unsere pädagogische Arbeit, Respekt vor der Individualität, den Stärken und Schwächen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler zu entwickeln.
Sie lernen mit Unterschiedlichkeit umzugehen, einander zu helfen und in Gruppen mit unterschiedlichen Aufgaben zusammenzuarbeiten.
Da die Lernwege sehr individuell verlaufen, arbeiten neben den Klassen- und Fachlehrkräften Lehrkräfte mit dem zusätzlichen Studium der Sonderpädagogik und ErzieherInnen (in der Grundschule) und SozialpädagogInnen (in der Sekundarstufe I) im Unterricht mit.
Welche Fächer doppeltbesetzt werden, hängt von der Klassensituation und den Lernbedürfnissen der Schülerinnen und Schüler ab.